#jobtrail – ein allererstes Resümee


Mit Jobtrail fand heute nach #deinjob die zweite Twitter-Jobmesse statt. Da ich zum ersten Mal dabei war, will ich kurz meine Eindrücke festhalten und einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewähren.

 

09:00 Uhr: Startschuss
Es geht los, alle beteiligten Unternehmen starten. Ich setze meinen Startpost ebenfalls ab und bin gespannt, wie sich der Tag entwickelt.

 

09:30 Uhr: Es geht gut los

In den ersten Minuten passiert gleich einiges auf der Timeline. Die ersten Interessenten sind sich geballter Aufmerksamkeit sicher : )

Binnen kürzester Zeit hat sich #jobtrail auch Platz 1 unter den Trending Topics in Deutschland gesichert. Für die erste halbe Stunde also erst einmal keine schlechte Bilanz.

 

09:50 Uhr: Übersicht behalten

Gerade prasseln im Sekundentakt die Tweets rein. Auf meinem Handy, das alle Tweets mit dem entsprechenden Hashtag in eine Tabelle archiviert (erkläre ich mal in einem eigenen Artikel, wie das geht), rappelt es vor Benachrichtigungen ohne Ende.

Auf der Twitter-Homepage wird es nun auch reichlich unübersichtlich. Damit keine Frage untergeht, switche ich kurzerhand zu Tweetdeck.

 

10:39 Uhr: Erste Bewerbung über #jobtrail

Eineinhalb Stunden nach Start der Aktion haben die Kollegen von Philips doch tatsächlich schon die erste Bewerbung durch #jobtrail im Briefkasten.

 

10:45 Uhr: Andere springen auf

Es hat immerhin fast zwei Stunden gedauert, nun beginnen die ersten „Trittbrettfahrer“, ihre Angebote unter #jobtrail zu platzieren.

Paar Minuten später dann auch die ersten Tweets zu Gewinnspielen in Kombi mit anderen Hashtags wie #pegida. Fluch und Segen eines Trendings Topics…

 

11:00 Uhr: Verschaufpause

Die erste Welle ebbt ab, kurze Verschnaufpause, Getränke auffüllen, E-Mails checken.

Nun greifen alle Unternehmen etwas stärker in den Contentspeicher, spielen ein paar eigene Themen. Gleichzeitig wird noch vor dem Mittag die Grenze von 500 Tweets überschritten.

 

11:07 Uhr: Aussichts-Battle

Infineon eröffnet den Wettkampf um die schönste Aussicht aus dem Büro, viele andere folgen.

Solche spontanen Aktionen machen immer wieder Spaß, beweisen Spontanität und zeigen, dass trotz des „War for Talents“ ein faires Miteinander statt echtem Kampf herrscht.

 

13:09 Uhr: Personalern wird hungrig

Sicherlich werden von manchen solche Essensfotos à la Instagram etwas aufstoßen, doch gleichzeitig sind dies Einblicke, die man sonst vielleicht nicht in ein Unternehmen erhält.

 

13:43 Uhr: Zänk ju

Frage zum Thema Englischkenntnisse und die Bahn traut sich, zu antworten. Nicht ohne Selbstironie ; )

 

14:08 Uhr: Mittagspause ist vorbei

Seit 13 Uhr hat die Aktivität wieder deutlich zugenommen, es kommen zahlreiche Fragen rein und die Antworten prasseln nur so zurück. Spätestens jetzt akzeptiere ich, dass ich bis 17 Uhr heute tatsächlich nichts anderes machen werden. Andererseits ist der Fokus auf ein einziges Thema am Tag ja auch mal ein gewisser Luxus 🙂

 

14:45 Uhr: 1 Million Impressions

Die Marke von einer 1 Million Impressions bei #jobtrail ist geknackt. Auch die organischen Impressions auf unserem Twitter-Kanal sprechen eine deutliche Sprache. An Aufmerksamkeit mangelt es der Aktion keineswegs!

 

15:15 Uhr: Beruf und Familie

Mal ein kurzes Beispiel, warum #jobtrail eine tolle Geschichte ist. Wo sonst kriege ich so geballt mal alle Meinungen großer Unternehmen zum Thema Vereinbarkeit?

 

15:30 Uhr: Großartiges Feedback

Bislang geht das „neue“ Konzept ohne Öffnungszeiten auf. Großes Interesse seitens der Bewerber und statt Kritik bislang nur Lob von vielen Seiten.

 

17:00 Uhr: Ende?

Die letzte Stunden vergingen (wie auch der ganze Tag) wie im Flug. Offiziell ist jetzt Schluss, aber es wird sicherlich noch etwas weitergehen.

Schon jetzt will ich ein allererstes Fazit ziehen. Was nehme ich vom heutigen Tag mit:

  • Es gab viele interessante Fragen, glücklicherweise keine Störer oder wahnsinnig viel Spam, dafür viel positives Feedback.
  • Die Aktion hatte eine sehr hohe Aufmerksamkeit, nicht zuletzt dank der klasse Vorbereitung durch den Queb und aller beteiligten Unternehmen.
  • Bewerber konnten nicht mit Hochglanzbroschüren und Give-Aways beworfen werden, sondern heute ging es im „War for Talents“ um Argumente und konkrete Ansagen. Und die wurden geliefert. Ich denke, keiner ist heute ohne Antworten nach Hause gegangen.
  • Wie bei einer „echten“ Messe macht der Kontakt zur Zielgruppe, den Bewerbern, einfach Spaß und öffnet nach viel strategischem Planen auch manchmal wieder die Augen, was die Bewerber wirklich interessiert. So habe ich für mich selbst auch wieder ein paar Anregungen mitgenommen, welche Info noch auf die Webseite/Stellenanzeige gehört.

Insgesamt also eine tolle Aktion, durch die man bei überschaubarem Aufwand einiges an Reichweite und Aufmerksamkeit generieren konnte und die (das ist wichtig) auch für Jobinteressierte einen echten Mehrwert gebracht hat.

Nun zum „aber“: Trotz aller Aufmerksamkeit war die Beteiligung nicht überwältigend. Ich werte es für mich dennoch als Erfolg und zwar aus zwei Gründen:

  1. Passive Mitleser gibt es immer. Vielleicht wurden denen heute auch ein paar Fragen beantwortet, ohne dass sie in Erscheinung getreten sind.
  2. Bewerbern wurde wieder einmal gezeigt, dass sich Unternehmen um sie bemühen und auf deren Fragen ehrlich eingehen. Vielleicht sind hier einige Bewerber auf Unternehmen/Jobs aufmerksam geworden, haben ein besseres Bild gewonnen und sind ermutigt, offen Fragen zu stellen.

So viel dazu erst einmal in aller Kürze direkt nach dem Event.

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